Fachpraktische Ausbildung
 
 
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Die Aufgaben und das Wesen der fachpraktischen Ausbildung


Die fachpraktische Ausbildung ist das bestimmende Wesensmerkmal der Fachoberschule. Was in den anderen Schularten zunehmend als wichtig angesehen wird, ist an den Fachoberschulen seit 1970 die Aufgabe der fachpraktischen Ausbildung:


  • Vermittlung konkreter Vorstellungen, praktischer Kenntnisse und Fähigkeiten als Grundlage für den Unterricht und die fachrichtungsbezogenen Studiensemester der Fachhochschule
  • erste Begegnungen mit der Arbeitswelt, ihrem sozialen Milieu und spezifischen Problemen
  • Hilfe zur Orientierung für das Studium und die Berufswahl

 

Die fachpraktische Ausbildung der Fachoberschule gliedert sich in die Bereiche

1. Fachpraktische Anleitung an der Schule, Dokumentation und Reflexion

2. Fachpraktische Vertiefung an der Schule und

3. Fachpraktische Tätigkeiten in Betrieb oder Schulwerkstätten.

 

Die Betreuungslehrkraft ist Ansprechpartner, wann immer es um die fachpraktische Ausbildung geht. Sie hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler im Praktikum zu besuchen, den Kontakt mit den dortigen Anleitern zu pflegen, bei Problemen zu beraten und bei Konflikten zu vermitteln. Sie ist auch zuständig für die sog. fachpraktische Anleitung. Während der Anleitung werden z.B. die im Praktikum gemachten Erfahrungen durch Referate, Diskussionen und Gespräche nachbereitet und durch Exkursionen und Informationsveranstaltungen ergänzt. In diesem Rahmen werden auch von den Schülern Berichte erstellt, die von den Betreuungslehrkräften mit Notenpunkten bewertet werden.


Bewertung


Die Bewertung der Leistungen im Rahmen der fachpraktischen Vertiefung und Anleitung sowie der fachpraktischen Tätigkeit im Betrieb bzw. den schuleigenen Werkstätten erfolgt in Notenpunkten. Die Bewertung in der fachpraktischen Ausbildung verantwortet der Betreuungslehrer, nicht der Werkstattausbilder oder der Betrieb.

Der erfolgreiche Abschluss der fachpraktischen Ausbildung ist die Voraussetzung für das Bestehen der Probezeit und für das Vorrücken in die 12. Jahrgangsstufe, das heißt, das Praktikum muss in jedem Halbjahr mindestens mit der Note „ausreichend“ durchlaufen werden, um diese Hürden zu nehmen. In das Zeugnis der Fachhochschulreife gehen beide Halbjahresergebnisse der fachpraktischen Ausbildung ein.

Die Schüler behalten während des Praktikums ihren Schülerstatus; sie haben mit der Ausbildungsstelle keinerlei Vertragsverhältnis und erhalten kein Entgelt. Durch die Schule sind sie unfall- und haftpflichtversichert.


Die Organisation der fachpraktischen Ausbildung


Die fachpraktische Ausbildung umfasst die Hälfte der Schulzeit in der Jahrgangsstufe 11. Sie wird an unserer Schule in den Ausbildungsrichtungen „Sozialwesen“ als auch „Wirtschaft und Verwaltung“ in außerschulischen Ausbildungsstellen in Form eines gelenkten Praktikums und in der Ausbildungsrichtung „Technik“ in den schuleigenen Metall- und Elektrowerkstätten durchgeführt.

Der Praktikumseinsatz erfolgt ab dem Schuljahr 2017/18 im zweiwöchigen Wechsel nach einem festgelegten Terminplan mit dem Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler haben also zwei Wochen an der Schule Unterricht und wechseln danach für zwei Wochen ins Praktikum, um anschließend wieder zwei Wochen die Schule zu besuchen usw. Ein Wechsel der Praktikumsstelle erfolgt zum Halbjahr. Insgesamt werden also ca. 9 Wochen in einer Praktikumsstelle pro Halbjahr verbracht.


Die Vergabe der Praktikumsstellen


Im kommenden Schuljahr 2017/18 findet die fachpraktische Ausbildung der Ausbildungsrichtung TECHNIK ausschließlich in unseren schuleigenen Werkstätten statt. Aus diesem Grund sind keine Vereinbarungen mit Betrieben für ein Außenpraktikum zu treffen.

Die Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsrichtungen „Sozialwesen“ sowie „Wirtschaft und Verwaltung“ suchen sich frühzeitig in Eigeninitiative die Wunsch-Praktikumsstelle aus der Liste mit unseren Kooperationspartnern aus und lassen sich dies vom zukünftigen Praktikumsbetrieb schriftlich bestätigen. Das hierzu nötige Formular und eine Aufstellung der Betriebe, die in den letzten Jahren mit der Schule zusammengearbeitet haben, können im unten angeführten Downloadbereich heruntergeladen werden.

Von allen Schülern ist auf Verlangen eine Bewerbungsmappe (Bewerbungsschreiben, Kopie des letzten Schulzeugnisses, Lebenslauf, Lichtbild) zu erstellen und bei Kontaktaufnahme im Praktikumsbetrieb vorzulegen.

Die endgültige Vergabe der Stellen für die Fachbereiche Sozialwesen sowie Wirtschaft  und Verwaltung erfolgt an zwei Terminen im Juli in der Schule. Dort wird allen Schülerinnen und Schülern mitgeteilt, ob die gewünschte Stelle in Betracht kommt.

Weitere Informationen zur Vergabe der Praktikumsstellen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Informationsblättern.

 

Ansprechpartnerin: Frau Schuh, Schulbeauftragte für die fachpraktische Ausbildung

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Downloadbereich für die fachpraktische Ausbildung

Fachbereich Wirtschaft

Fachbereich Sozialwesen

Fachbereich Technik

 
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