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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es einen bedeutenden Wandel in der Landwirtschaft, der stark von technologischen Fortschritten und der Einführung neuer Maschinen geprägt war. Die industrielle Revolution hatte bereits in vielen Bereichen massive Veränderungen gebracht, und die Landwirtschaft war keine Ausnahme.
Die Einführung von Dampfmaschinen, verbesserten Traktoren und anderen landwirtschaftlichen Maschinen ermöglichte eine Effizienzsteigerung bei der Bodenbearbeitung, Aussaat, Ernte und anderen landwirtschaftlichen Prozessen. Diese Maschinen ersetzten zunehmend die manuelle Arbeit und zogen eine massive Umgestaltung der Arbeitsabläufe in der Landwirtschaft nach sich.
Die Auswirkungen dieser Technologien waren vielfältig. Einerseits ermöglichten sie eine Steigerung der Produktivität und eine effizientere Nutzung von Land und Ressourcen. Andererseits führten sie auch zu großen Veränderungen in der Arbeitswelt und in ländlichen Gemeinschaften. Die Landwirtschaft wurde weniger arbeitsintensiv, was zur Abwanderung vieler Menschen aus ländlichen Gebieten in die Städte führte, auf der Suche nach neuen Arbeitsmöglichkeiten in den aufstrebenden Industrien.
Darüber hinaus trugen technologische Fortschritte dazu bei, dass landwirtschaftliche Betriebe größer und spezialisierter wurden. Die Mechanisierung ermöglichte es, größere Flächen effizienter zu bewirtschaften, was wiederum zu einer Intensivierung der Landwirtschaft und zu einer stärkeren Konzentration auf bestimmte Anbau- oder Tierhaltungspraktiken führte.
Dank Frau Ulmer, Mitarbeiterin im Freilandmuseum Bad Windsheim, erlebten die Schüler*innen der 11. Klassen Technik diesen Wandel im Zeitraffer.
Josephine Hebestreit, Bastian Geuder

 

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