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Timeline NSU Morde in der Diskussionsrunde
Exkursion zum Workshop des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg

NSU-Komplex: Projekttage „Demokratie und Toleranz“

Im Rahmen der diesjährigen Projekttage, die vom Team „Demokratie und Toleranz“ organisiert wurden, unternahmen die beiden Vorklassen am zweiten Projekttag, 30.07.2026, eine Exkursion nach Nürnberg. Dort nahmen die Schülerinnen und Schüler an dem Workshop „NSU-Komplex – Wie können wir den Feind*innen der Demokratie widersprechen?“ teil, der vom Menschenrechtsbüro durchgeführt wurde.

timeline NSU Morde

Ziel des Workshops war es, sich mit den rechtsextremen Verbrechen des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) auseinanderzusetzen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft zu reflektieren. In einer Gruppenarbeit erstellten die Schülerinnen und Schüler einen Zeitstrahl, der die Mordserie des NSU, die Opfer sowie die damalige Berichterstattung in den Medien und die Ermittlungen der Polizei gegenüberstellte. Dabei wurde deutlich, welche Folgen Vorurteile und Fehleinschätzungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen hatten. Auch versuchte Attentate und weitere Gewalttaten des NSU wurden thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war die Auseinandersetzung mit aktuellem rechtsextremem Terror in Deutschland. In Gruppen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Anschlägen von Halle und Hanau sowie dem Mord am Politiker Walter Lübcke. Die Ergebnisse wurden anschließend vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Der Workshop bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit den Gefahren des Rechtsextremismus und der Bedeutung demokratischer Werte auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wurden sie dazu ermutigt, Zivilcourage zu zeigen und demokratiefeindlichen Einstellungen im Alltag entschieden entgegenzutreten.

 

Annette Hanf

Alexander Hönig

Kirsten Vates-Asheti

Schüler bei der Arbeit
Arbeitsergebnisse zum Fall Walter Lübcke
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