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Schulbeste FOSBOS Schuljahr 25/26
oben: die Schulbesten des Abijahrgangs 2026

Das Leben ist eine Reise Ein Kofferanhänger als Lesezeichen im Lebensbuch der Abiturienten der FOSBOS Ansbach

Abschlussjahrgänge der FOSBOS Ansbach feierlich verabschiedet

ANSBACH (hem/scm) - Insgesamt 242 Absolventinnen und Absolventen der FOSBOS Ansbach erhielten am Freitag ihre Zeugnisse der Fachhochschulreife sowie der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife.

Dem Festakt vorangegangen war ein gut besuchter Gottesdienst in der Kirche St. Gumbertus. Unter dem Motto „Halt mer zsam“ wurden, auf plastische Weise dargestellt durch eine große Mauer aus Kartons, die Hindernisse und deren Überwindung auf dem Weg zum Schulabschluss von Pfarrer Dr. Wolfgang Simon, Dr. Katrin Sill und Angelina Walter unter Beteiligung weiterer Lehrkräfte, Schülerinnen und Schülern thematisiert.

Ausgehend von drei Zitaten aus unterschiedlichen Epochen, die alle das Leben mit einer Reise verglichen, setzte OStD Gernot Helmreich bei der anschließenden Verabschiedung mit Zeugnisübergabe im überfüllten Onoldiasaal das Leben und das Lernen mit einer Reise gleich. Auf dieser Reise des Lebens sei für die jungen Menschen mit dem Erhalt des Reifezeugnisses nur ein, wenn auch bedeutender, Zwischenstopp erreicht. Er erinnerte dabei auch an die vielen Möglichkeiten, die sich an der FOSBOS Ansbach böten, durch Auslandspraktika, Sprachreisen oder Studienfahrten tatsächlich schon während der Schulzeit eine reale und oft prägende Reiseerfahrung machen zu können. Um im Bild zu bleiben, lag dann auch jeder Zeugnismappe ein Kofferanhänger für zukünftige Reisen bei.

Besonders hob der Schulleiter die vielen herausragenden Noten hervor. Er berichtete von 52 Zeugnissen mit einer Eins vor dem Komma, davon 16 mit 1,5 oder besser, drei sogar mit der Traumnote 1,0, wovon wiederum einmal eine 0,79 war. Mit Beispielen von Seminararbeitsthemen – darunter u. a. „Abbau von Plastik durch die argentinische Waldschabe“, „Katalytische Spaltung von Polyolefinen aus Hausmüll zur Kraftstoffgewinnung“ oder „Sexismus in Raptexten“ - belegte er zudem das außerordentliche Spektrum der wissenschaftlichen Arbeiten in den 13. Klassen und hob die Preisträger bei Jugend forscht hervor. Er bedankte sich zudem bei den Lehrkräften, der Unterstützung durch Eltern und Familie, der SMV und dem Elternbeirat, welche die Absolventinnen und Absolventen sowie das Schulleben insgesamt auch in diesem Schuljahr nach Kräften unterstützt haben.

Die Glückwünsche des Oberbürgermeisters überbrachte Sabine Seeberger, die Leiterin des Amtes für Bildung und Sport der Stadt Ansbach, die in ihrer Rede in Form einer Geschichte eines Kapitäns darauf verwies, dass man wohl nicht auf jedem Meter seiner Lebensreise auf dem richtigen Weg wird sein können, sich aber immer wieder an nach seinem persönlichen Leitstern richten solle, um die Orientierung zu behalten. So einen Stern in Miniaturform hatte sie dann auch als Präsent für jede/n Absolventin/en dabei.

Herr Prof. Dr. Sascha Müller-Feuerstein, der Präsident der Hochschule Ansbach, verglich anschließend den Schulabschluss mit einem Geschenk, das unvergänglich sei wie ein Diamant und worauf man sehr stolz sein könne. Er warb zudem für die Hochschule Ansbach, indem er auf deren exzellente Platzierung bei bundesweiten Rankings verwies und außerdem die legendären Campuspartys erwähnte.

Die Elternbeiratsvorsitzende Birgit Karl gab in ihren Grußworten den jungen Menschen das sogenannte Gelassenheitsgebet mit auf den Weg, nach dem Gott ihnen die Gelassenheit geben solle, Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern seien, den Mut, Dinge zu ändern, die man ändern könne, und schließlich die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Als Schulbester der Fachoberschule mit der Traumnote 0,79 wurde Martin Schall aus Steinsfeld geehrt und mit einem Sonderpreis der Landeselternvereinigung der Fachoberschulen ausgezeichnet. Der beste BOS-Schüler, Jonas Beyer (Flachslanden), erreichte einen Fachabiturschnitt mit 1,1; der beste Schüler der 13. Jahrgangsstufe, Maximilian Du Bois (Burgoberbach), erreichte einen Abiturschnitt von 1,4. Alle drei Schüler haben die Ausbildungsrichtung Technik besucht. Antonia Hofmann aus Schillingsfürst und Tim Holzschuh aus Arberg erreichten im Fachabitur die Traumnote 1,0. Beide besuchten die Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung

In ihrer Rede für die SMV ließen die beiden Schülersprecherinnen Chiara Bartsch und Kiara Sowa-Selen die Schulzeit vom Erhalt der Schultüte an nochmals Revue passieren und hoben einige Höhepunkte und die Mühen der Abiturvorbereitungen hervor. Neben den Stolz auf das Erreichte stand auch der Dank für die Unterstützung im Zentrum des Rückblicks auf die Zeit an der FOSBOS Ansbach.

Musikalisch umrahmt wurde die Reden und Zeugnisverleihungen von Einlagen der Schulband, durch den Nachmittag führte auf kurzweilige Art StR Alexander Hönig.

Vor der Zeugnisverleihung fand in St. Gumbertus ein gut besuchter Gottesdienst mit dem Motto „Halt mer zsam“ statt. Dort wurden auf plastische Weise, dargestellt durch eine große Mauer aus Kartons, die Hindernisse und deren Überwindung auf dem Weg zum Schulabschluss von Pfarrer Dr. Wolfgang Simon, Dr. Katrin Sill und Angelina Walter unter Beteiligung weiterer Lehrkräfte, Schülerinnen und Schülern thematisiert.

  Foto (D. Graf) die besten Schüler FOS 12 Martin Schall, BOS 12 Jonas Beyer, FOS 13 Maximilian Du Bois

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