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Erasmus+ 2023-27

Wir sind dabei – Erasmus+ Berufsbildung

Seit Februar 2023 ist unsere Schule im Erasmus+ Programm der Europäischen Union für den Bereich Berufsbildung akkreditiert. Dank der EU-Fördermittel können wir Lernenden und Lehrkräften ermöglichen, im europäischen Ausland praktische Erfahrungen zu sammeln, sich fachlich weiterzuqualifizieren und internationalen Austausch zu leben.
Auf dieser Grundlage setzen wir bereits heute ein breites Spektrum an Mobilitäten um, das wir in den kommenden Jahren gezielt weiterentwickeln und ausbauen möchten. Für unsere Elftklässlerinnen und Elftklässler bieten wir ein dreiwöchiges Betriebspraktikum auf Malta sowie zweiwöchige Betriebspraktika in Meran an. Unsere Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler nehmen derzeit an berufsbezogenen, zweiwöchigen Sprachkursen in Salamanca (Spanien) und Anglet (Frankreich; Partnerstadt Ansbachs) teil; zudem führen wir einen Austausch mit Fahrt nach Bay City, Michigan (USA; Partnerstadt Ansbachs) durch, der Einblicke in ein Career Center eröffnet. Auch für Lehrkräfte schafft Erasmus+ wertvolle Entwicklungsräume – etwa durch Fachfortbildungen im europäischen Ausland sowie durch Austauschformate, beispielsweise zum Thema Inklusion, mit unserer Partnerschule TFO Meran.
Auf dieser Seite informieren wir fortlaufend über aktuelle Aktivitäten, Mobilitäten und Erfahrungsberichte aus unserer Schulfamilie.

Mit unserem Erasmus+ Programm verfolgen wir drei zentrale Ziele:
Europäische Werte stärken und demokratische Teilhabe fördern
Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler zur aktiven Teilnahme am demokratischen Leben ermutigen und europäische Grundwerte vermitteln. Projekte und Begegnungen helfen dabei, Mitbestimmung, Verantwortung und Zusammenarbeit im europäischen Kontext konkret erlebbar zu machen.
Perspektiven für Ausbildung und Beruf in Europa eröffnen
Durch praktische Auslandserfahrungen und den Ausbau von Fremdsprachenkompetenzen befähigen wir unsere Schülerinnen und Schüler, sich sicher in einem europäischen Arbeitsmarkt zu bewegen. Austauschprogramme, Sprachzertifikate und berufliche Praktika im europäischen Ausland bilden hierfür die wesentlichen Bausteine.
Inklusion als fester Bestandteil
Uns ist es wichtig, möglichst alle Schülerinnen und Schüler in unsere Programme einzubinden. Lernende mit psychischen, physischen oder sozialen Einschränkungen werden im Schulalltag durch unser Inklusionsteam unterstützt und gefördert – damit internationale Erfahrungen für möglichst viele zugänglich werden.
 
Isabell Küßwetter, Erasmus-Koordinatorin, im Namen
 des Erasmus-Teams der FOS/BOS Ansbach

Feierliche Europassverleihung 2026

Im Anschluss an den Tag der offenen Tür fand am 07.02. die feierliche Europassverleihung an unserer Schule statt. Herr OStD Helmreich eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung und würdigte das besondere Engagement der Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Jahr internationale Lernerfahrungen im Rahmen von Erasmus+, dem von der Europäischen Union kofinanzierten Bildungsprogramm, sammeln konnten.

An der Verleihung nahmen 36 Schülerinnen und Schüler teil, begleitet von Eltern, Freunden, Mitgliedern des Elternbeirats sowie Lehrkräften, die die Auslandsaufenthalte organisatorisch und pädagogisch begleitet hatten. Die Schulband umrahmte das Programm musikalisch und sorgte für eine feierliche Atmosphäre. Im Anschluss waren alle Gäste zu Snacks und Getränken eingeladen, was Raum für Begegnung und Austausch bot.

Ausgezeichnet wurden Schülerinnen und Schüler für ein dreiwöchiges Auslandspraktikum auf Malta, ein zweiwöchiges Praktikum in Meran sowie einen 14-tägigen Sprachkurs in Salamanca. Alle Mobilitäten wurden durch das Erasmus+-Programm, das von der Europäischen Union kofinanziert wird, gefördert. Der Europass dokumentiert die dabei erworbenen fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen und stellt eine wertvolle Ergänzung für den weiteren Bildungs- und Berufsweg dar.

In kurzen Präsentationen berichteten die Schülerinnen und Schüler mit Bildern von ihren Aufenthalten. Die Teilnehmenden des Sprachkurses in Salamanca schilderten, wie sie nach anfänglicher Unsicherheit im Alltag und im Sprachunterricht zunehmend Sicherheit gewannen. Die herzliche Aufnahme durch die Gastfamilien, der intensive Unterricht sowie gemeinsame Ausflüge und kulturelle Aktivitäten machten den Aufenthalt zu einer besonders prägenden Erfahrung.

Die Europassverleihung bildete einen gelungenen Abschluss des Tages der offenen Tür und verdeutlichte den Stellenwert internationaler Bildungsangebote, europäischer Zusammenarbeit und gelebter Mobilität an unserer Schule.

Praktikum Malta 

Seit dem Schuljahr 2023/24 bieten wir ausgewählten Schülerinnen und Schülern an, ein dreiwöchiges Auslandspraktikum auf der Mittelmeerinsel Malta durchzuführen. Ein Teil der fachpraktischen Ausbildung wird so im Ausland absolviert.

In unterschiedlichsten Praktikumsbetrieben können unsere Schülerinnen und Schüler auf Malta so ihre Englischkenntnisse erweitern, internationale Praktikumserfahrungen sammeln und einen Einblick in eine andere Kultur erhalten.

Untergebracht werden die Schülerinnen und Schüler in Privatunterkünften und neben den Praktika bleibt auch noch viel Zeit, um Land und Leute kennenzulernen.

Finanziert wird dies über Erasmus +, so dass nur ein kleinerer Eigenanteil getragen werden muss.


Ersmus+


Sprachkurse in Salamanca/ Spanien

Seit dem Schuljahr 2024/25 bietet die FOSBOS Ansbach jährlich rund 20 Schülerinnen und Schülern der 12. Klassen im Rahmen des Erasmus+ Programms die Möglichkeit, Spanien hautnah zu erleben. Zusammen mit Begleitlehrkräften reisen sie nach Salamanca, einer traditionsreichen Universitätsstadt im Westen Spaniens, die für ihre historische Altstadt und ihr lebendiges studentisches Leben bekannt ist. Dort wohnen sie in Gastfamilien, besuchen werktags einen berufsspezifischen zweiwöchigen Sprachkurs und wenden ihr Spanisch im Alltag aktiv an. Ein vielseitiges Kulturprogramm mit Ausflügen nach Madrid sowie Segovia, Museumsbesuchen, spanischem Frühstück und einem Tanz- und Kochkurs ergänzt den Aufenthalt. Insgesamt fördert der Auslandsaufenthalt nicht nur die Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler, sondern stärkt auch interkulturelles Verständnis, Offenheit sowie persönliche Kompetenzen wie Selbstorganisation und Verantwortungsbewusstsein -  wertvolle Fähigkeiten für Studium, Beruf und Leben.

Lehrerkurs in Spanien
-lebenslanges Lernen-

Sprachaufenthalt vom 1. bis 8. November 2025 in Spanien

Im Rahmen des Erasmus-Programms absolvierte ich vom 1. bis 8. November 2025 einen einwöchigen Spanisch-Sprachaufenthalt in Conil de la Frontera in der südspanischen Region Andalusien. Der Aufenthalt fand während der Herbstferien statt und diente sowohl der Erweiterung meiner sprachlichen Kompetenzen als auch dem Erwerb interkultureller Erfahrungen.

Der Unterricht wurde von einer sehr kompetenten Lehrkraft durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Förderung der mündlichen Sprachkompetenz. Vermittelt wurden grundlegende kommunikative Fähigkeiten, wie das Vorstellen der eigenen Person, Angaben zu Alter, Wohnort und Hobbys sowie die sprachliche Bewältigung typischer Alltagssituationen. Dazu zählten unter anderem das Einkaufen sowie das Bestellen von Speisen und Getränken in einem Restaurant

Der Spanischkurs war als Anfängerkurs konzipiert und fand täglich bis in den Nachmittag hinein statt. Die Teilnehmergruppe setzte sich überwiegend aus deutschsprachigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammen, die im Rahmen ihres Bildungsurlaubs an dem Kurs teilnahmen.

Die Anreise erfolgte von Frankfurt aus mit dem Flugzeug nach Sevilla. Von dort aus wurde die Weiterreise mit einem Mietwagen nach El Palmar angetreten, einem kleinen Küstenort in der Nähe von Conil de la Frontera. El Palmar ist insbesondere unter Surfern und Kitesurfern bekannt und zeichnet sich durch seine weitläufigen Strände und seine ruhige, naturnahe Lage aus. Aufgrund der geografischen Nähe zur Straße von Gibraltar ist es bei guten Wetterbedingungen möglich, von der Küste aus, das afrikanische Festland zu sehen. Trotz der herbstlichen Jahreszeit herrschten angenehme Temperaturen, sodass zahlreiche Aktivitäten im Freien möglich waren.

Andalusien ist darüber hinaus für seine sogenannten „weißen Dörfer“ bekannt, die mit ihren weiß getünchten Häusern, engen Gassen und ihrer traditionellen Architektur das kulturelle und landschaftliche Erscheinungsbild der Region prägen. Diese Eindrücke vermittelten einen anschaulichen Einblick in die regionale Bauweise, Geschichte und Lebensweise.

Neben dem Sprachunterricht nutzte ich die Zeit, um die spanische und auch die nordafrikanisch geprägte Küche kennenzulernen. Dazu zählten unter anderem gemeinsame Restaurantbesuche, bei denen ich typische Tapas probierte, sowie ein Besuch in einem marokkanischen Restaurant. Diese Aktivitäten ermöglichten es mir, das Gelernte in authentischen Alltagssituationen anzuwenden und meine Sprachkenntnisse weiter zu festigen.

Zusammenfassend stellte der Erasmus+ -Sprachaufenthalt eine äußerst wertvolle Erfahrung dar. Er ermöglichte mir nicht nur den Erwerb grundlegender Spanischkenntnisse, sondern auch einen vertieften Einblick in die Kultur Andalusiens sowie den interkulturellen Austausch mit anderen Teilnehmenden. Der Aufenthalt hat meine Motivation nachhaltig gestärkt, meine sprachlichen Fähigkeiten weiter auszubauen und auch zukünftige internationale Lern- und Arbeitsmöglichkeiten aktiv zu nutzen.

Susanne Gruber

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